Zukunft im Dialog - unser Diskussionsforum

Was ist Zukunft im Dialog?

Unser Diskussionsforum Zukunft im Dialog behandelt aktuelle Themen rund um die Lokalpolitik von Limburgerhof. Mit diesem Forum wollen wir die Bürgerinnen und Bürger von Limburgerhof ansprechen, um ihre Meinung zu diversen Themen zu hören und ein Stimmungsbild zu bekommen. Unsere Erkenntnisse aus diesen Terminen wollen wir in die lokalpolitische Arbeit im Gemeinderat und in entsprechenden Ausschüssen einbringen.

Unsere Themen werden moderiert und diskutiert mit Fachleuten aus Politik und der jeweiligen Thematik.

 

Die Veranstaltungen sind öffentlich und der Eintritt ist kostenfrei.

Nächste geplante Veranstaltung

Thema und Termin sind noch in Arbeit

Vergangene Veranstaltungen

07. Mai 2019

 

Herausforderung Mobilität

Top Themen: Verkehssicherheit, Parkplatzsituation und Zustand von Straßen und Wegen

Die bereits dritte Veranstaltung der Reihe „Zukunft im Dialog Limbur­gerhof“ setzte sich diesmal mit Fragen des Ortsverkehrs und der Zukunft der Mobilität in der Gemeinde Limburgerhof auseinander.  Als Gast-redner erläuterte Staatssekretär Andy Becht vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau die Verkehrspolitik der Landesregierung und ging dabei auch auf die Belange von Gemeinden wie Limburgerhof ein. Neben den für 2019 und 2020 veranschlagten Investitionen für das Landesstraßenbauprogramm von 250 Mio Euro flössen mit teilweise erhöhten Fördersätzen über 55 Millionen Euro pro Jahr in den kommunalen Straßen- und Radwegebau, so Becht.  Als eine von 7 Routen unterstütze die Landesregierung derzeit die Realisierung der Pendlerradroute zwischen Schifferstadt und Ludwigshafen durch Limburgerhof. Dabei greife das Land den Gemeinden mit Fördersätzen von bis zu 90 % unter die Arme.  

Im Anschluss an Bechts Ausführungen erläuterten die Veranstalter der Diskussionsrunde die Ergebnisse einer nicht-repräsentativen Online-Befragung  zu Aspekten des Limburgerhofer Ortsverkehrs: Demnach haben für 61 % der Teilnehmer sichere Schul- und Arbeitswege höchste Priorität, 52 % empfinden die örtliche Parkplatzsituation als unbefriedigend, 48 % der Befragten bemängeln den Zustand von Geh- und Radwegen in der Gemeinde und 39 % wünschen sich eine bessere Lenkung des Verkehrsaufkommens im Ort. 

Jetzt sei Handeln gefragt, damit Limburgerhof nicht auf der Strecke bleibe, so die Veranstalter. An etlichen Stellen ließen sich deutliche Verbesserungen hinsichtlich der Verkehrssicherheit ohne größeren finanziellen Aufwand darstellen. Dagegen stelle die notwendige Entkopplung von Rad- und Gehweg in der Hauptschlagader des Ortes, der Speyerer Straße, eine deutlich größere Herausforderung dar. Angesichts wachsender Beliebtheit von Pedelecs, E-Bikes und E-Scootern bestehe hier dringender Handlungsbedarf, so die FDP.  Ebenso seien im Zusammenhang mit den in Ludwigshafen anstehenden Großprojekten (Abriss der Hochstraße Nord / Sanierung der ‚Pilzhochstraße‘ im Süden) Auswirkungen auf den Ortsverkehr zu erwarten, so etwa ein B9-Bypass von Autofahrern durch den Ort zwischen den Anschlussstellen Rehhütte und der L524 sowie eine erhöhte Nachfrage von Pendlern nach Parkplätzen im Bahnhofsumfeld. Bei der sich anschließenden Diskussion mahnten Bürgerinnen und Bürger zusätzlich Verbesserungen im Bahnverkehr an.


Von Links: Dr. Wilfried Haensel, Moderator; Andy Becht, Staatssekretär im Verkehsministerium
Von Links: Dr. Wilfried Haensel, Moderator; Andy Becht, Staatssekretär im Verkehsministerium

07. Mai 2019

 

Herausforderung Mobilität

Top Themen: Verkehssicherheit, Parkplatzsituation und Zustand von Straßen und Wegen

Die bereits dritte Veranstaltung der Reihe „Zukunft im Dialog Limbur­gerhof“ setzte sich diesmal mit Fragen des Ortsverkehrs und der Zukunft der Mobilität in der Gemeinde Limburgerhof auseinander.  Als Gast-redner erläuterte Staatssekretär Andy Becht vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau die Verkehrspolitik der Landesregierung und ging dabei auch auf die Belange von Gemeinden wie Limburgerhof ein. Neben den für 2019 und 2020 veranschlagten Investitionen für das Landesstraßenbauprogramm von 250 Mio Euro flössen mit teilweise erhöhten Fördersätzen über 55 Millionen Euro pro Jahr in den kommunalen Straßen- und Radwegebau, so Becht.  Als eine von 7 Routen unterstütze die Landesregierung derzeit die Realisierung der Pendlerradroute zwischen Schifferstadt und Ludwigshafen durch Limburgerhof. Dabei greife das Land den Gemeinden mit Fördersätzen von bis zu 90 % unter die Arme.  

Im Anschluss an Bechts Ausführungen erläuterten die Veranstalter der Diskussionsrunde die Ergebnisse einer nicht-repräsentativen Online-Befragung  zu Aspekten des Limburgerhofer Ortsverkehrs: Demnach haben für 61 % der Teilnehmer sichere Schul- und Arbeitswege höchste Priorität, 52 % empfinden die örtliche Parkplatzsituation als unbefriedigend, 48 % der Befragten bemängeln den Zustand von Geh- und Radwegen in der Gemeinde und 39 % wünschen sich eine bessere Lenkung des Verkehrsaufkommens im Ort. 

Jetzt sei Handeln gefragt, damit Limburgerhof nicht auf der Strecke bleibe, so die Veranstalter. An etlichen Stellen ließen sich deutliche Verbesserungen hinsichtlich der Verkehrssicherheit ohne größeren finanziellen Aufwand darstellen. Dagegen stelle die notwendige Entkopplung von Rad- und Gehweg in der Hauptschlagader des Ortes, der Speyerer Straße, eine deutlich größere Herausforderung dar. Angesichts wachsender Beliebtheit von Pedelecs, E-Bikes und E-Scootern bestehe hier dringender Handlungsbedarf, so die FDP.  Ebenso seien im Zusammenhang mit den in Ludwigshafen anstehenden Großprojekten (Abriss der Hochstraße Nord / Sanierung der ‚Pilzhochstraße‘ im Süden) Auswirkungen auf den Ortsverkehr zu erwarten, so etwa ein B9-Bypass von Autofahrern durch den Ort zwischen den Anschlussstellen Rehhütte und der L524 sowie eine erhöhte Nachfrage von Pendlern nach Parkplätzen im Bahnhofsumfeld. Bei der sich anschließenden Diskussion mahnten Bürgerinnen und Bürger zusätzlich Verbesserungen im Bahnverkehr an. 

Dr. Volker Wissing, stellv. Ministerpräsident Rheinland-Pfalz, Minister für Wirtschaft, Verkehr und Weinbau
Dr. Volker Wissing, stellv. Ministerpräsident Rheinland-Pfalz, Minister für Wirtschaft, Verkehr und Weinbau

13. März 2019

 

Regional handeln, europäisch denken…

lautete der Titel eines Vortrags, den der Landesvorsitzende der FDP Rheinland-Pfalz, stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Dr. Volker Wissing, am 13. März im Residenzhotel Limburgerhof vor rund 60 interessierten Zuhörern hielt. 

Wissing, der auf Einladung des FDP Kreisvorsitzenden Konrad Reichert referierte, verwies darauf, dass das Wohlergehen von Regionen unmittelbar mit dem der Europäischen Union verknüpft sei. Die diversen globalen Handelskonflikte, die wirtschaftspolitischen Expanisonspläne Chinas und der Brexit erforderten ein zusammen stehendes, starkes Europa. Dies sei auch ein Garant für die Freiheit und den wirtschaftlichen Erfolg von Regionen. Dabei seien von den Bürgen auf breiter Basis getragene Gemeinderäte und Kreistage wichtige Stützpfeiler, das Friedensprojekt Europa zu erhalten und schrittweise zu erneuern. Das werde mitunter leichtfertig verkannt. 

Als Bundesland mit unmittelbarer Grenze zu starken europäischen Nachbarn leiste Rheinland-Pfalz einen wertvollen Beitrag zur technologischen und wirtschaftlichen Stärkung Europas, zum Ausgleich zwischen Ballungsräumen und ländlichem Raum sowie für den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft, so Wissing. Besondere Anstrengungen erforderten vor allem die Erneuerung und der Ausbau vorhandener Verkehrswege, innovative Lösungen für die Mobilität, die Digitalisierung und eine Stärkung der beruflichen Bildung. Nur so könnten sich laut Wissing Industrie und mittelständische Wirtschaft nachhaltig positiv entwickeln. Die Erfolgsgeschichte der Airbus-Industrie mit ihren zahlreichen regional verankerten Standorten sei hierfür ein gelungenes Beispiel. 

Ein starkes Europa bedeute aber auch, so der Wirtschaftsminister, gemeinsame Verteidigungsanstrengungen und die Durchsetzung fairer Wettbewerbsbedingungen im globalen Handel, mit und zugunsten der Regionen.

Von Links: Michael Goldschmidt, Moderator; Manuel Höferlin, MDB; Otto Schell, Experte für Digitalisierung
Von Links: Michael Goldschmidt, Moderator; Manuel Höferlin, MDB; Otto Schell, Experte für Digitalisierung

13. Februar 2019

 

Limburgerhof auf dem Weg zur ‚digitalen Gemeinde?‘

Rund 40 interessierte Teilnehmer konnte Michael Goldschmidt, Vorsitzender der FDP Limburgerhof, am vergangenen Freitag bei der 2. Veranstaltung „Zukunft im Dialog – Limburgerhof“ mit dem Thema „Digitalisierung – Modeerscheinung oder Zukunftsperspektive?“ im Limburgerhofer Schlösschen begrüßen. Darunter Willi Dörfler, Beigeordneter der Gemeinde Limburgerhof, die Mitglieder der FDP-Fraktion im Limburgerhofer Gemeinderat, Thomas-Brammer-Türck (Vorsitzender) und Esther Hoffmann, Dr. Brigitte Auweter (stv. SPD-Fraktionsvorsitzende) und Jürgen Creutzmann, FDP-Landesschatzmeister.

Als Experten begrüßte Gastgeber Michael Goldschmidt den FDP Bundestagsabgeordneten Manuel Höferlin, digitalpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion sowie Obmann im Bundestagsauschuss Digitale Agenda, und Otto Schell, CEO des Otto Schell Instituts für Digitale Transformation. Die Experten diskutierten mit den Gästen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit sich eine Gemeinde zu einer ‚digitalen Gemeinde‘ entwickeln kann. Zwar sei Limburgerhof, so Höferlin, per Glasfasertechnologie bereits an schnelles Internet angebunden, der Zugang der Endverbraucher zum Internet erfolge aber noch über Kupferleitungen, weshalb sie bislang noch keinen Zugriff auf die volle Leistungsfähigkeit des Netzes hätten.

 

IT-Experte Schell wähnt den Standort Deutschland noch in der ‚Urzeit‘ der Digitalisierung und forderte die Entwicklung und Umsetzung neuer Geschäftsmodelle, wolle das Land nicht massiv an Wettbewerbsfähigkeit einbüßen. Ebenso gefragt seien mehr Aufgeschlossenheit gegenüber digitalen Technologien bzw. ein massives Umdenken beim Einsatz von Informationstechnik zum Beispiel in der schulischen und beruflichen Bildung.

 

Höferlin verwies darauf, dass man Bürger, Wirtschaft und Verwaltung auf dem Weg in die Digitalisierung mitnehmen müsse. Das sei eine parteiübergreifende Aufgabe, an deren Lösung Bürger tatkräftig mitwirken müssten. Dabei dürfe niemand abgehängt werden. Es gebe bereits einzelne Beispiele erfolgreicher Digitalisierung in der Verwaltung. Sie mache aber nur dort Sinn, wo die gesamte Prozesskette komplett abgearbeitet werden könne, wie etwa bei der An- oder Abmeldung von Bürgern beim Einwohnermeldeamt oder etwa der Zulassung von Kraftfahrzeugen. Potentiale für eine erfolgreiche Digitalisierung sieht der Bundestagsabgeordnete vor allem in den Bereichen Verwaltung, Gesundheit, Mobilität und der Arbeit im Home-Office. Einerseits erfordere das die Schaffung von Freiräumen und Anreizen zum Experimentieren, so Höferlin, andererseits aber dürfe das nicht zu Lasten des Schutzes der Privatsphäre und der Datensouveränität gehen.

Dass ein Großteil der Anwesenden die Digitalisierung eher als Chance versteht denn als Risiko, machte das Ergebnis einer anonymen Spontanabfrage per Smartphone und Internet-Cloud deutlich, zu der Goldschmidt die Teilnehmer zu Veranstaltungsbeginn eingeladen hatte. Damit, so das Resümee des Gastgebers, berge das Thema Digitalisierung erhebliche Zukunftsperspektiven auch für Limburgerhof und seine Bürgerinnen und Bürger.

Referent Dr. Norber Becker (3. v. rechts) und KABS Gründervater Dr. Paul Schädler (3. v. links) mit dem FDP-Orstvorsitzenden Michael Gldschmidt (2. v. links), Bürgermeister Andreas Poignée und den Organisatoren der Veransatltung Nicolas Medl, Dr. Wilfried
Referent Dr. Norber Becker (3. v. rechts) und KABS Gründervater Dr. Paul Schädler (3. v. links) mit dem FDP-Orstvorsitzenden Michael Gldschmidt (2. v. links), Bürgermeister Andreas Poignée und den Organisatoren der Veransatltung Nicolas Medl, Dr. Wilfried

30. Oktober 2018

 

Gemeinsam gegen Plagegeister

Regen Zuspruch verzeichnete die FDP Limburgerhof beim Auftakt der von ihr neu gestarteten Veranstaltungsreihe „Zukunft im Dialog Limburgerhof“. Den Anfang dieser Serie von runden Tischen, Podiumsdiskussionen und Expertengesprächen zu Fragen der Lebensqualität vor Ort machte ein Fachvortrag des europaweit renommierten Schnakenbekämpfers Dr. Norbert Becker, wissenschaftlicher Direktor der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V (KABS), über den gegenwärtigen Stand der Schnakenbekämpfung. Im Beisein von Bürgermeister Andreas Poigneè und KABS-„Gründervater“ Landrat a.D. Dr. Paul Schädler diskutierten die Teilnehmer, ob bzw. warum sich die Gemeinde Limburgerhof solidarisch an den Kosten der Schnakenbekämpfung beteiligen sollte. Denn als bislang einzige Kommune der Region ist Limburgerhof noch kein KABS-Mitglied, obwohl die Gemeinde von der Bekämpfung der Plagegeister durch die KABS profitiert. Becker, der die Zuhörer mit Sachkenntnis und Leidenschaft in seinen Bann zog, erläuterte, wie die ökologisch verträgliche Schnakenbekämpfung in Überschwemmungsgebieten heute abläuft, ohne dass andere Organismen dadurch geschädigt würden: im digitalen Zeitalter nahezu punktgenau mit Hilfe neuester Geo-Informationssysteme und 3-D-Darstellung der Einsatzgebiete. Limburgerhof stehe je nach Witterung und Jahreszeit von Osten her unter Schnakendruck, so Becker. So war es kaum verwunderlich, dass die Besucher der Veranstaltung „Gemeinsam gegen Plagegeister“ nahezu einstimmig für eine Beteiligung der Gemeinde an den KABS-Aktivitäten votierten – allerdings ohne Anspruch auf Repräsentativität.

 


Kontakt

Michael Goldschmidt

FDP Ortsvorsitzender

Mußbacher Str. 15

67117 Limburgerhof

E-Mail: info@fdp-limburgerhof.de

Mobil: 0172 2665 777