Herausforderung Mobilität

Herausforderung Mobilität

Top-Themen:  Verkehrssicherheit, Parkplatzsituation und Zustand von Straßen und Wegen

Die bereits dritte Veranstaltung der Reihe „Zukunft im Dialog Limbur­gerhof“ setzte sich diesmal mit Fragen des Ortsverkehrs und der Zukunft der Mobilität in der Gemeinde Limburgerhof auseinander.  Als Gast-redner erläuterte Staatssekretär Andy Becht vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau die Verkehrspolitik der Landesregierung und ging dabei auch auf die Belange von Gemeinden wie Limburgerhof ein. Neben den für 2019 und 2020 veranschlagten Investitionen für das Landesstraßenbauprogramm von 250 Mio Euro flössen mit teilweise erhöhten Fördersätzen über 55 Millionen Euro pro Jahr in den kommunalen Straßen- und Radwegebau, so Becht.  Als eine von 7 Routen unterstütze die Landesregierung derzeit die Realisierung der Pendlerradroute zwischen Schifferstadt und Ludwigshafen durch Limburgerhof. Dabei greife das Land den Gemeinden mit Fördersätzen von bis zu 90 % unter die Arme. 

Im Anschluss an Bechts Ausführungen erläuterten die Veranstalter der Diskussionsrunde die Ergebnisse einer nicht-repräsentativen Online-Befragung  zu Aspekten des Limburgerhofer Ortsverkehrs: Demnach haben für 61 % der Teilnehmer sichere Schul- und Arbeitswege höchste Priorität, 52 % empfinden die örtliche Parkplatzsituation als unbefriedigend, 48 % der Befragten bemängeln den Zustand von Geh- und Radwegen in der Gemeinde und 39 % wünschen sich eine bessere Lenkung des Verkehrsaufkommens im Ort. Laut Initiatoren bleibt die Umfrage auch weiterhin für Kommentare offen unter: umfrage.fdp-limburgerhof.de

Jetzt sei Handeln gefragt, damit Limburgerhof nicht auf der Strecke bleibe, so die Veranstalter. An etlichen Stellen ließen sich deutliche Verbesserungen hinsichtlich der Verkehrssicherheit ohne größeren finanziellen Aufwand darstellen. Dagegen stelle die notwendige Entkopplung von Rad- und Gehweg in der Hauptschlagader des Ortes, der Speyerer Straße, eine deutlich größere Herausforderung dar. Angesichts wachsender Beliebtheit von Pedelecs, E-Bikes und E-Scootern bestehe hier dringender Handlungsbedarf, so die FDP.  Ebenso seien im Zusammenhang mit den in Ludwigshafen anstehenden Großprojekten (Abriss der Hochstraße Nord / Sanierung der ‚Pilzhochstraße‘ im Süden) Auswirkungen auf den Ortsverkehr zu erwarten, so etwa ein B9-Bypass von Autofahrern durch den Ort zwischen den Anschlusstellen Rehhütte und der L524 sowie eine erhöhte Nachfrage von Pendlern nach Parkplätzen im Bahnhofsumfeld. Bei der sich anschließenden Diskussion mahnten Bürgerinnen und Bürger zusätzlich Verbesserungen im Bahnverkehr an.

Von links nach rechts: Dr. Wilfried Haensel, Staatssekretär Andy Becht, Konrad Reichert
Co-Referent: Dr. Oliver Neumann zur Verkehrssituation in Limburgerhof
Gut besuchte Veranstaltung Zukunft im Dialog – Limburgerhof

Leave a Reply

Your email address will not be published.